Komposter Test

Komposter Test stellt häufig gekaufte Komposter verschiedener Hersteller vor. Neben verschiedenen Kompostern im Test, Testberichten und Empfehlungen finden Sie obendrein allerlei Wissenswertes rund ums Kompostieren.

Im Test: Komposter

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Komposter Test - Unser Vergleich

Mit einem Komposter wandern Gartenabfälle und Essensreste nicht länger in den Müll, sondern werden zu nährstoffreichem Humus kompostiert, wovon der eigene Garten, aber auch die Umwelt, nachhaltig profitieren werden. Möglichkeiten des Kompostierens, und verschiedene Humusspender, sollen Ihnen mit dem Komposter Test vorgestellt werden. In jedem Fall muss ein geeignetes Modell bequem in der Handhabung und möglichst preisgünstig sein, während es obendrein möglichst unauffällig, sauber und geruchsarm arbeitet.

Dabei wird beim Test verschiedener Komposter recht schnell deutlich, dass für ein brauchbares Exemplar kaum mehr als 50 Euro ausgegeben werden müssen. Und so haben auch im letzten Komposter Test der Stiftung Warentest, welcher allerdings schon ein paar Jahre zurück liegt, ebenso preisgünstige Modelle als Testsieger überzeugt. Hier wurde der Komposter Testsieger insbesondere im Hinblick auf die durch Abbauprozesse der Mikroorganismen entstehende Wärmeentwicklung gelobt. Der geschlossene Komposter nutzt diese effektiv zur Umwandlung von Abfall zu Humus. Ebenso bietet er Schutz vor Nagern, die durch Küchenabfälle gerne angelockt werden. Die Kompostiereigenschaften sind dabei obendrein ganz besonders vorteilhaft, nicht zuletzt aufgrund der geschlossenen Konstruktion und isolierenden Doppelwänden. In unserem Vergleich haben wir auch die Alltagstauglichkeit berücksichtigt, und auf ausreichend große Öffnungen zum Beladen und zur Entnahme Wert gelegt, ebenso wie auf eine qualitativ hochwertige Verarbeitung einzelner Artikel. Der Komposter Test wird, sofern sich neue Erkenntnisse ergeben, oder es auf einen lohnenswerten Artikel  hinzuweisen gilt, überarbeitet und aktualisiert.

Der Komposter

In lesenswerten Beiträgen können Sie auf diesen Seiten Interessantes rund um den Komposter erfahren und erhalten in einzelnen Artikeln zahlreiche Informationen und Tipps, um Ihren Abfall geruchsfrei und bequem in nährreichen Humus zu verwandeln. Grundsätzlich kann der Komposter ganzjährig benutzt werden. Im Idealfall wird dieser an einem halbschattigen, geschützten Platz aufgestellt.
Organische Rohmaterialien wie Gras, Laub und Gartenabfälle, sowie Küchenreste, Obst- und Gemüse oder Kaffeesatz werden dabei auf engstem Raum durch Mikroorganismen zersetzt. Während diesem Vorgang erwärmt sich der Biomüll und schrumpft zusammen, so dass sich in modernen, wärmegedämmten Kunststoffmodellen der Humus schließlich bodennah über eine Klappe entnehmen lässt.

Komposter – vom Komposthaufen bis zum Trommelkomposter

Der traditionelle Komposthaufen ist sicherlich den meisten Menschen bekannt. Darüber hinaus bietet der Handel inzwischen aber auch viele weitere Möglichkeiten, eigenen Kompost für den Garten herzustellen. All diese Varianten möchte ich Ihnen im Folgenden kurz vorstellen, wobei Sie unter den Links weiterführende Informationen finden.

Der Komposthaufen

Ein einfacher Komposthaufen ist die günstigste Methode, Grünabfälle aus Küche und Garten zu verwerten. Er wird gern mit einer Konstruktion aus Holz umrahmt, damit die Abfälle an Ort und Stelle bleiben. Solch einen Lattenkomposter bekommen Sie schon für wenig Geld im Handel oder Sie entschließen sich dazu mit Hilfe einer Bauanleitung den Komposter selbst zu konstruieren.. Alternativ können Sie für einen offenen Komposthaufen einen Drahtkorb verwenden. Eine Umrahmung aus Holz hat allerdings den Vorteil, dass die Holzbretter den Blick auf die Abfälle ein wenig versperren.

Die geschlossenen Systeme

In kleinen Gärten und aus optischen Gründen werden die geschlossenen Komposter gern genutzt. Sie haben den Vorteil, dass sie einen Deckel besitzen und die Abfälle daher nicht sichtbar sind. Selbst unangenehme Gerüche bleiben dadurch im Inneren, was nicht nur für Sie, sondern auch für Ihre Nachbarn von Vorteil ist. Zu dieser Gruppe gehören die Schnellkomposter, die Thermokomposter und die Trommelkomposter.

Schnell- und Thermokomposter

Schnellkomposter und Thermokomposter sind sich recht ähnlich, denn beide bestehen aus einem Kunststoffbehälter, in den die Grünabfälle aus Küche und Garten gefüllt werden. Der Thermokomposter ist jedoch zusätzlich isoliert, damit in seinem Innenraum auch an kalten Wintertagen die nötige Wärme entsteht. Sie ist wichtig für die vielen Mikroorganismen, die Grünabfälle in guten Kompost verwandeln. In einem Thermokomposter entsteht deshalb selbst im Winter aus Abfällen Kompost, der ein idealer Dünger für Nutz- und Zierpflanzen ist.

Trommelkomposter

Der Trommelkomposter besitzt ebenfalls einen geschlossenen Behälter. Dieser Behälter ist jedoch auf einem Gestell befestigt und berührt daher nicht den Boden. Trommelkomposter sind außerdem mit einer Handkurbel ausgestattet. Mit ihr drehen Sie den Behälter und ersparen sich so das mühevolle Umsetzen des Komposts. Diese Variante ist noch nicht so weit verbreitet, daher ist die Auswahl bei den Trommelkompostern bislang noch überschaubar.
Durch diesen kurzen Überblick wissen Sie nun vermutlich schon, welche Art der Kompostierung Ihnen am meisten zusagt. Lesen Sie deshalb die entsprechenden Artikel auf meiner Seite, wo ich weitere Informationen über die einzelnen Kompostbehältnisse für Sie zusammengestellt habe.

Alles über Kompost

Kompost wird auch das Gold des Gärtners genannt, denn er ist ein ausgezeichneter Dünger für Zier- und Nutzpflanzen. Er enthält Stickstoff, Kalium, Phosphor und viele andere Substanzen, die von den Pflanzen über ihre Wurzeln aufgenommen werden. Dadurch wachsen sie besser, bleiben gesund und tragen viele Früchte. Dies wussten schon unsere Vorfahren, die in ihren Gärten Komposthaufen anlegten, und nicht ohne Grund wird der Bioabfall in den meisten Gemeinden inzwischen in separaten Tonnen abgeholt. Doch selbst in alten Kulturen war diese Tatsache schon bekannt, auch wenn damals noch die technischen Möglichkeiten fehlten, den Kompost genau zu analysieren und seine Wirkung zu erklären. Einen Versuch machte schon Aristoteles mit seiner Humustheorie, die zwar nicht ganz korrekt war, aber dennoch in die richtige Richtung wies. Er hatte bereits erkannte, dass Kompost bei der Ernährung von Pflanzen eine wichtige Rolle spielt.

Eine Reihe verschiedener Lebewesen lässt den Kompost entstehen

Kompost entsteht in freier Natur von ganz allein. Dort sind Laub, Zweige und Äste, die auf den Boden fallen, sowie abgestorbene Pflanzen eine willkommene Nahrungsquelle für viele Tiere. Sie fressen diese pflanzlichen Materialien und scheiden die Stoffe wieder aus, die sie nicht verwerten können. Diese Ausscheidungen werden wiederum von noch kleineren Lebewesen, den Mikroorganismen, verwertet und zersetzt. Auf diese Weise werden die pflanzlichen Abfälle immer mehr zerkleinert, bis zum Schluss der feinkrümelige und dunkle Kompost entstanden ist. Er ist eine optimale Grundlage für alle Pflanzen, denn er fördert durch seine wertvollen Inhaltsstoffe ihr Wachstum, die Bildung von Blüten und Früchten und erhält sie gesund. Einiges Tages sterben jedoch auch sie, sodass der gesamte Kreislauf wieder von vorn beginnt.

Die gezielte Kompostierung im Garten

Zum Düngen Ihrer Pflanzen können Sie zwar auch ein Düngemittel aus dem Handel verwenden, die beste Qualität liefert jedoch immer noch die Natur. Sie lässt sich nicht ohne weiteres kopieren, deshalb ist es selbst für Besitzer von kleinen Gärten sinnvoll, eigenen Kompost herzustellen. Zudem sparen Sie auf diese Weise Geld, denn Sie benötigen keine Biotonne und brauchen keine Düngemittel zu kaufen. Wenn Sie einmal jährlich Kompost auf Ihren Beeten verteilen, reicht dies selbst für einen Gemüsegarten völlig aus, sodass sich der Einsatz weiterer Dünger erübrigt. Außerdem können Sie durch die eigene Kompostierung sicher sein, dass Sie Ihre Pflanzen auf völlig natürliche Weise düngen. Diesen Vorteil schätzen vor allem Selbstversorger, die Obst und Gemüse anbauen.

Komposthaufen und Kompostbehälter aus dem Handel

Bei der Kompostierung haben Sie verschiedene Möglichkeiten. Sie können einen klassischen Komposthaufen anlegen oder einen der Kunststoffkomposter verwenden. Viele Gartenbesitzer bauen die Einfassung für ihren Komposthaufen selbst, denn dies ist selbst für Menschen mit wenig handwerklichem Geschick leicht. Natürlich können Sie aber auch einen fertigen Komposter aus Holz oder Metall oder einen Schnell-, Thermo- oder Rollkomposter aus Kunststoff kaufen. Die Auswahl ist inzwischen sehr groß, deshalb möchte ich Ihnen in den Artikeln auf meiner Internetseite alle Varianten etwas genauer vorstellen und Sie über die Vor- und Nachteile der einzelnen Systeme informieren.

Die richtige Kompostierung

Damit ein guter Kompost entsteht, muss der Komposthaufen beziehungsweise der Komposter am richtigen Platz stehen. Ebenso wichtig ist es, dass Sie nur geeignete Grünabfälle aus Küche und Garten verwerten. Sonst könnte es leicht passieren, dass Ihr Kompost stinkt, fault oder gar Ratten und Mäuse anlockt. Auch für ausreichend Luft und Feuchtigkeit sollten Sie sorgen, damit sich die vielen Mikroorganismen in Ihrem Kompost wohlfühlen. Informationen und Tipps hierzu finden Sie im Artikel "Richtig kompostieren".

Kompostwürmer und Kompostbeschleuniger

Soweit Ihr Komposter auf einem einigermaßen gesunden Gartenboden steht, werden sich die vielen tierischen Helfer, die Ihre Grünabfälle in Kompost umwandeln, von allein darin ansiedeln. Sie können aber auch ein wenig nachhelfen, indem Sie dort beispielsweise Kompostwürmer aussetzen oder einen Kompostbeschleuniger verwenden. Kompostbeschleuniger gibt es im Handel in verschiedenen Ausführungen, er lässt sich aber auch leicht selbst herstellen.
Bei der Kompostierung sind zwar einige wichtige Dinge zu beachten, grundsätzlich ist die Herstellung von eigenem Kompost jedoch recht einfach. Selbst als Besitzer eines Minigartens sollten Sie diese Möglichkeit daher nutzen. Einen besseren Dünger werden Sie im Handel nicht bekommen. Falls Sie aber dennoch aus dem ein oder anderen Grund nicht selbst kompostieren möchten, brauchen Sie trotzdem nicht auf Kompost zu verzichten. Er wird in Fachmärkten und bei den Abfallwirtschaftsbetrieben vieler Gemeinden in Form von Kompost und Komposterde verkauft. Viele Gemeinden können den Kompost, der aus den abgeholten Grünabfällen entsteht, nicht komplett selbst verwerten. Für wenig Geld geben sie deshalb gern einige Säcke ab.