Kompostbehälter – für jeden Geschmack und Einsatzort das richtige Modell

Kompostbehälter können aus vielerlei Materialien bestehen. Hierfür eignet sich ein Rahmen aus Holzbrettern, wie er schon seit langer Zeit für den Komposthaufen genutzt wird, aber auch Metalle und Kunststoffe kommen inzwischen häufig zum Einsatz. All diese Werkstoffe haben ihre Vor- und Nachteile und eignen sich für unterschiedliche Gärten.

Der Komposthaufen mit Holzeinfassung

Der traditionelle Komposthaufen hat eine Umrahmung aus Holzlatten, die idealerweise aus einer witterungsbeständigen Holzart bestehen. Ihn können Sie wahlweise selbst bauen oder im Handel kaufen. Bausätze müssen oft nur zusammengesteckt werden und sind damit sofort einsatzbereit. Ebenso leicht ist es aber auch, einen Rahmen aus Holzbrettern selbst zu bauen und seinen eigenen Komposter aus Holz zu entwerfen. Wie das geht, lesen Sie in der Bauanleitung auf dieser Internetseite. Der Eigenbau eines Kompostbehälters aus Holz hat den Vorteil, dass Sie ihn ganz nach Ihren Wünschen gestalten können. Wenn Sie günstiges Holz verwenden, können Sie hierbei außerdem Geld sparen und nicht zuletzt macht es den meisten Menschen Spaß, im Garten selbst kreativ zu sein.
Kompostbehälter

Einfassungen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium

Anstelle von Holz verwenden einige Hersteller von Kompostbehältern Metall für den Rahmen. Hierbei handelt es sich in den meisten Fällen um Stahl, das einen Rostschutz benötigt, damit es dauerhaft witterungsbeständig ist. Aus diesem Grund werden gute Kompostbehälter aus Metall feuerverzinkt, pulverbeschichtet oder auf andere Weise behandelt. So wird die Oberfläche geschlossen, damit keine Feuchtigkeit in den Stahl eindringen kann. Als Alternative bieten sich Umrahmungen aus Aluminium oder Edelstahl an. Diese beiden Metalle rosten von Natur aus nicht und benötigen daher keine besondere Oberflächenbehandlung. Kompostbehälter aus Aluminium oder Edelstahl sind meist um einiges teurer als Rahmen aus einfachem Stahl, sehen im Garten aber auch recht edel aus. Wenn selbst Ihr Komposthaufen gut aussehen soll, sind diese beiden Materialien daher eine gute Wahl.

Kompostbehälter aus Kunststoff

Bei den Kompostbehältern aus Kunststoff unterscheidet man zwischen Schnellkompostern und Thermokompostern. Bei beiden Varianten handelt es sich um geschlossene Systeme mit einem Deckel. Viele Menschen empfinden diese Art der Kompostierung deshalb im Vergleich mit einem offenen Komposthaufen als sauberer. Außerdem hat ein Kunststoffbehälter den Vorteil, dass unangenehme Gerüche in seinem Inneren bleiben. Besonders beliebt sind Schnell- und Thermokomposter deshalb bei Hausbesitzern mit kleinem Garten, denn solch ein Komposter kann recht nah am Haus stehen, ohne dass der Wind Gerüche ins Haus oder auf die Terrasse weht.

Der Trommelkomposter – ein Mix aus Metall und Kunststoff

Eine Kombination aus Kunststoff und Metall ist der Trommelkomposter. Er besteht meist aus einem metallenen Gestell, auf dem ein Behälter aus Kunststoff befestigt ist. Diese Trommel kann rund oder eckig sein und lässt sich mit einer Kurbel drehen, damit der Kompost immer wieder durchmischt wird. Ein Umsetzen wie bei einem Komposthaufen ist daher nicht erforderlich. Gleichzeitig strömt durch das Drehen ausreichend Luft in den Behälter ein. Dadurch lässt sich verhindern, dass der Kompost zu faulen beginnt.
Für Kompostbehälter verwendet man vielerlei Materialien wie Holz, Metall und Kunststoff. Sämtliche Materialien eignen sich gut für die Kompostierung, mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Für welches Modell Sie sich entscheiden, ist daher niht zuletzt eine Frage des Geschmacks und der Platzverhältnisse in Ihrem Garten. Falls Sie aber noch weitere Informationen benötigen, um eine Entscheidung zu treffen, lesen Sie am besten meine nachfolgenden anderen Artikel mit genauen Informationen über die einzelnen Kompostbehälter.