Komposteimer – ein praktisches Hilfsmittel bei der Kompostierung von Küchenabfällen

Mit einem kleinen Komposteimer für die Küche ersparen Sie sich die Mühe, ständig zum Komposthaufen im Garten zu gehen, um dort Schalen und andere Bioabfälle aus der Küche zu entsorgen. Für diesen Zweck eignet sich im Prinzip jeder gewöhnliche Eimer, etwas komfortabler sind jedoch die speziellen Komposteimer mit Deckel, die es auch mit einem Geruchsfilter gibt.

Das Angebot bei Komposteimern

Komposteimer gibt es in vielerlei Größen. Ihr Volumen liegt meist im Bereich von vier bis zehn Litern, was für einen normalen Haushalt vollkommen ausreicht. Wenn Sie allein oder zu zweit leben, ist ein kleiner Eimer am besten geeignet, denn so verhindern Sie, dass der Abfall zu lang im Haus bleibt und sich unangenehme Gerüche entwickeln. In einem Haushalt mit vielen Kindern darf es dagegen auch ein etwas größeres Modell sein. Bei beiden Varianten haben Sie die Wahl zwischen zahlreichen Farben und Designs, denn selbst ein Komposteimer kann und darf durchaus attraktiv aussehen.
Komposteimer
Auch Komposteimer, die Sie in Ihre Küchenarbeitsplatte einlassen, sind im Handel erhältlich. Solch ein Eimer hängt in einem Ring und wird meist nach oben entnommen, um ihn zu entleeren. Die Abdeckung besteht in der Regel aus Edelstahl. Ein in die Küchenarbeitsplatte eingelassener Eimer hat den Vorteil, dass Sie Schalen und andere Abfälle einfach in den Eimer schieben können. Ihr Fußboden in der Küche bleibt dadurch immer sauber.

Bei der Verwendung von Kompostbeuteln bleibt auch der Eimer sauber

Neben einem speziellen Komposteimer können Sie die Bioabfälle, die Sie für Ihren Kompost verwerten möchten, natürlich auch in einem herkömmlichen Mülleimer sammeln. Hierfür eignen sich einzelne Mülleimer oder Modelle, die aus mehreren Einzelbehältern bestehen. Falls Sie Ihre Abfälle nicht direkt in den Eimer geben möchten, können Sie zusätzlich Kompostbeutel verwenden. Diese Beutel bestehen aus Materialien, die vollständig abbaubar sind. Sie dürfen den kompletten Beutel mit den Bioabfällen daher auf den Komposthaufen beziehungsweise in Ihre Komposttonne werfen. Kompostbeutel werden meist aus Papier oder auf Basis von Stärke hergestellt. Bis sie sich vollständig zersetzt haben, dauert es zwei bis drei Monate.

Komposteimer mit Geruchsfilter

Damit sich keine unangenehmen Gerüche in der Küche ausbreiten, statten einige Hersteller ihre Komposteimer mit Filtern aus. Diese Filter neutralisieren Gerüche meist mit Hilfe von Aktivkohle, die auch in vielen anderen Bereichen zum Einsatz kommt. Aktivkohle hat eine poröse Struktur mit vielen Zwischenräumen. Sie bietet daher eine entsprechend große Oberfläche, auf der sich Gerüche ablagern können. Nach einer gewissen Zeit ist die Aktivkohle allerdings gesättigt, sodass der Filter getauscht werden muss. Wenn Sie sich für ein Modell mit Filter entscheiden, sollten Sie daher bedenken, dass Folgekosten auf Sie zukommen.